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19.10.2020

TuS Bad Driburg ll - SV 31 1:2 (0:1)

Goldener Oktoberschuss!
Zum Spitzenspiel reiste die Mannschaft des SV 31 am Sonntag in die Kurstadt Bad Driburg. Pünktlich zur mittäglichen Stunde pfiff Schiri Schücke aus Höxter (Prädikat: umsichtig) die Partie an. Von Beginn an entwickelte sich ein flotter C-Ligakick der sehenwerteren Kategorie. Die Gäste nutzten nach zehn Minuten ihren ersten Torschuss. Neu-Sechser Manuel Niggemann traf präzise aus der Distanz flach in`s Driburger Gehäuse. Aber auch die Hausherren kamen in der Folge zu Chancen, liessen diese aber ungenutzt. Die Angereisten verloren Mitte der ersten Hälfte etwas den Faden, sodass man die knappe Pausenführung als durchaus schicksalsbegünstigt bezeichnen konnte.
Auch nach der Pause behielten die Gastgeber die Spielkontrolle, scheiterten aber wiederholt an Sandebecks Keeper Marcel Schiller, der einen exquisiten Sonntag gebucht hatte. Die Gäste kamen nur zu sporadischen Konterattacken, die aber allesamt inkonsequent abgeschlossen wurden. In der 78. Minute verursachte der SV 31 einen überflüssigen Freistoss für die Hausherren in wahrhaft idealer Position. Torjäger Hoffmann ließ sich nicht zweimal bitten und schlenzte die Kugel sehenswert wie unerreichbar in die Sandebecker Maschen. Jetzt wollte der TuS mehr, riskierte viel und öffnete dabei etwas zu weit die bis dato recht sattelfeste Defensive. Einen dieser Räume nutzte der eingewechselte Patrik Bläsing in der 86. Minute zu einer butterweichen Hereingabe in den langen Sechzehner. Hier tauchte urplötzlich aus dem „Off“ Defender Niclas Niggemann auf, um die Kirsche volley mit vollem Risiko mitten in´s Gehäuse des völlig chancenlosen Keepers der Kur-und Badestädter zu schweissen. Ein Tor für die vereinsinternen Chroniken des SV Sandebeck sowie gleichzeitig zum Endstand einer überaus unterhaltsamen Partie, die mit den Gästen einen an diesem sonnigen Oktobertag in jeder Hinsicht glücklichen Sieger fand.
Bedingt durch die teilweise recht überraschenden Ergebnisse der anderen Spitzenteams ergibt sich nun eine für C-Ligaverhältnisse äußerst untypische Tabellenkonstellation, bei der mehr als die Hälfte der Teilnehmer noch durchaus berechtigt von der Schale träumen darf.



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